STRUWWELPETER RISING

 

STRUWWELPETER RISING

ein grausames pädagogisches konzert

 

„…Verbrannt ist alles ganz und gar,  / Das arme Kind mit Haut und Haar; / Ein Häuflein Asche bleibt allein / Und beide Schuh‘, so hübsch und fein.“

Kulturschlund vertont Heinrich Hoffmanns Klassiker der schwarzen Pädagogik aus dem Jahr 1844. Originaltexte aus dem sinistren Kinderbuch verbinden sich, mal heiter, mal zynisch mit thematisch verwandten Songs der Rockmusikgeschichte. Paulinchens Martyrium erklingt zu Light My Fire (The Doors), während der Friedrich zu Killing In The Name Of (Rage Against The Machine) Leiden erzeugt und der Nikolaus die bösen Buben zu Paint It Black (The Rolling Stones) ins Tintenfass taucht. Dabei ist es verblüffend, wie die Reime der deutschen Romantik geradezu perfekt mit der um mindestens einhundert Jahre jüngeren Musik verschmelzen. Ein wahrlich bitterböses Ereignis.

struwwirising

 

konzept & musikalische leitung: RAPHAEL DLUGAJCZYK

mit: TINA BERCHNER (gesang), TIM WILDNER (gesang), STEFFI SEILLER-TARBUK (gesang), NICO SCHÜTZE (gesang), ECKHARD BERCHNER (gesang), NORBERT GRANDL (keys, percussion), ROLAND JURISCH (bass), CHRISTOPH HELLMICH (schlagwerk), MATTI SCHULZ (gitarre), RAPHAEL DLUGAJCZYK (e-gitarre)

bühnenbild: TIM WILDNER, RAPHAEL DLUGAJCZYK

animationen: ECKHARD BERCHNER

ton-technik: NORBERT GRANDL, HANS BALZER

licht: HANS BALZER

musik: DIVERSE

texte nach: DR HEINRICH HOFFMANN, DOKTOR SCHRECKLICHKEIT & NICO SCHÜTZE

eine produktion von KULTURSCHLUND E.V.

(C) kulturschlund 2018/2010
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